Waffenfeuer trifft Hamburg Shisha Bar als mögliches Verbrechen Links

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Mindestens acht Schüsse wurden bei der Hamburger Keyf Lounge abgefeuert, während die Ermittler mögliche Verbindungen zum organisierten Verbrechen und zu einem ehemaligen Polizeibeamten untersuchen, der seit Monaten vermisst wurde.

Die deutsche Polizei untersucht eine Schießerei in einer Shisha-Bar in Hamburg, nachdem ein unbekannter Angreifer am frühen Sonntagmorgen wiederholt im Gebäude gefeuert hat.

Der Angriff zielte auf die Keyf Lounge auf der Grindelallee im Stadtteil Rotherbaum um ca. 5 Uhr ab. Die Polizei fand mindestens acht Patronenfälle außerhalb der Räumlichkeiten, so NDR. Niemand wurde verletzt.

Der Schütze ist entkommen und eine Polizei-Suche in der Umgebung hat keinen Verdächtigen gefunden.

Die Untersuchung hat jetzt eine potenziell ernstere Wendung genommen.

NDR berichtet, dass Ermittler die Verbindungen zwischen einem Geschäftsmann, der mit der Lounge und dem organisierten Verbrechen in Verbindung steht, untersuchen. Der Geschäftsmann war auch angeblich ein Geschäftspartner eines ehemaligen Hamburger Polizisten, der seit April vermisst wird.

Der ehemalige Offizier verschwand, nachdem er seiner Freundin erzählt hatte, dass er bald aus der Gegend um Krupounder See in Halstenbek zurückkehren würde. Ermittler glauben, dass ein Verbrechen aufgetreten ist und haben nicht ausgeschlossen, dass er getötet wurde.

Die Polizei untersucht auch andere kürzliche Schüsse in Hamburg.

Kugellöcher wurden bei einem Lebensmittelgeschäft in der Bramfelder Straße entdeckt, während bei einer iranischen Bank in Zentral-Hamburg ein weiterer Schussvorfall berichtet wurde. Die Behörden prüfen, ob eine der Vorfälle verbunden werden könnte.

Die Serie von Vorfällen hat die Besorgnis über Waffengewalt in der Stadt verstärkt. Die Hamburger Polizeigewerkschaft hat eine klarere Bewertung der Schießereien im Zusammenhang mit kriminellen Gruppen und eine stärkere Koordinierung zwischen den Behörden gefordert.

Die Polizei hat bisher nicht öffentlich eine direkte Verbindung zwischen der Keyf Lounge-Schießerei, dem verschwundenen ehemaligen Offizier und den anderen jüngsten Angriffen hergestellt. Die Untersuchung wird fortgesetzt.

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