Intensives Training gilt als wesentlicher Bestandteil des Sporterfolgs. Aber was passiert, wenn der Organismus mehr Energie ausgibt als durch Nahrung?
Das Internationale Olympische Komitee, IOC, hat auf eine Situation aufmerksam gemacht, die als relative Energiedefizienz im Sport oder REDs bekannt ist.
Diese Situation tritt auf, wenn verfügbare Energie nicht ausreicht, um körperliche Aktivität und normale Körperfunktionen gleichzeitig zu unterstützen.
Nach dem im British Journal of Medicine veröffentlichten wissenschaftlichen Dokument IOC kann das Problem sowohl Frauen als auch Männer betreffen.
Die Folgen können hormonelle Störungen, Beeinträchtigungen der Knochengesundheit, Immunprobleme und geringere sportliche Leistungsfähigkeit sein.
Ein störendes Element ist, dass der Sportler nicht immer sofort das Problem sieht.
Anhaltende Müdigkeit, langsame Erholung, wiederholte Verletzungen und Leistungsveränderungen können Signale sein, die eine professionelle Bewertung erfordern.
Experten betonen, dass sich das Problem nicht unbedingt auf eine Essstörung bezieht.
Es kann auch gezeigt werden, wenn ein Athlet einfach nicht genug Nahrung für die Intensität seiner Tätigkeit verbraucht.
Das IOC empfiehlt, die angebliche Situation von Sportmedizinern und Ernährungsfachleuten zu bewerten.
Die Botschaft ist besonders wichtig für Sportler, die versuchen, Gewicht zu senken, indem sie gleichzeitig die Intensität des Trainings erhöhen.
Im Sport bedeutet mehr Training nicht immer bessere Ergebnisse. Der Organismus braucht auch genug Energie, um sich zu erholen.




